Tierarztpraxis Parkstetten
Tierarztpraxis Parkstetten

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An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine Auswahl interessanter Neuigkeiten aus der Veterinärmedizin und Tipps aus unserer Praxis zur Verfügung stellen.

Die Artikel werden regelmäßig ausgetauscht.

Leptospirose – Gefahr für Mensch und Tier

 

Die Leptospirose (Stuttgarter Hundeseuche) ist eine weltweit verbreitete, durch Bakterien hervorgerufene Erkrankung. Sie tritt bei vielen Tierarten auf und ist die weit verbreitetste, auf den Menschen übertragbare Erkrankung (sog. Zoonose) der Welt.

Die Erreger sind schraubenförmig gewundene, bewegliche Bakterien, die durch direkte Infektion über Urin oder kontaminierte Umwelt, v.a. Wasser, übertragen werden. Hauptüberträger sind Nagetiere, die teilweise jahrelang Bakterien über den Urin ausscheiden. Bei Temperaturen über 18°C sind die Erreger ca. sechs Wochen im Boden lebensfähig, in stehenden Gewässern mehr als drei Monate.

Derzeit sind mehr als 260 verschiedene Erregerstämme beschrieben, vorherrschend für Infektionen sind die Stämme L. canicola und L. icterohaemorrhagiae, seit einiger Zeit aber auch die Stämme L. bratislava und L. grippotyphosa.

Die Symptome der Erkrankung sind vielfältig und reichen von Zittern, Fieber, Erbrechen, Muskelschmerzen bis hin zu potentiell tödlichem Nieren- und Leberversagen.

Diagnostiziert wird die Erkrankung über eine Blut- und/oder Urinuntersuchung.

Behandelt wird je nach Krankheitsverlauf mit geeigneten Antibiotika.

Als wichtigste Maßnahme zur Vorbeugung wird eine regelmäßige Impfung mit erweiterten Impfstoffen, die alle 4 vorher genannten Stämme enthält, empfohlen. Ein sicherer Impfschutz wird gewährleistet, wenn eine Grundimmunisierung zweimal im Abstand von maximal 4 Wochen und eine jährliche Auffrischung erfolgt.

 

Katzenelend vermeiden!

 

Bitte denken Sie daran, Ihren Kater und oder Kätzin rechtzeitig kastrieren zu lassen, bereits jetzt sind auch sehr junge Tiere in der Lage, Junge zu bekommen!

Dadurch vermeiden sie unkontrollierte Vermehrung und damit vielfaches Elend von Katzenwelpen, um die sich vielleicht niemand kümmert!

 

Kätzinnen können bereits im Alter von 4-5 Monaten unfruchtbar gemacht werden. Bei Katern je nach Reife zwischen 6 und 8 Monaten.

 

Wir beraten Sie gerne!

 

 

Die weibliche Katze ist saisonal polyöstrisch, d. h. während der "Saison" laufen mehrere Sexualzyklen hintereinander ab. Das Einsetzen der Zyklen wird nicht von der Tagestemperatur, sondern von der Tageslichtlänge gesteuert, so dass Kätzinnen oft im Januar das erste Mal richtig rollig werden können.

Vielleicht bedingt durch die untypischen Winter der letzten Jahre sehen wir aber auch manchmal bereits im Dezember rollige Kätzinnen. Früh im Jahr geborene Katzen können im ersten Herbst rollig - und tragend! - werden.

Die rollige Katze verkündet ihre Bedürfnisse durch lautes Schreien und auf dem Rücken Rollen, auch versucht sie, ins Freie zu gelangen. Häufig tritt auch Harnmarkieren auf.

Die Katze hat eine induzierte Ovulation, das bedeutet, dass der Eisprung durch den Deckakt ausgelöst wird. Dies erklärt die hohe "Trefferquote": Die Katze wird in der Regel nach dem Deckakt tragend!

Erfolgt kein Deckakt, so wird der Zyklus abgebrochen und beginnt nach ca. einer Woche erneut.

Dies ist für die Katze und den Besitzer sehr anstrengend, kann auf die Dauer zu Ovarialzysten oder Entzündungen der Gebärmutter führen und erklärt daher, wieso auch reine Wohnungskatzen kastriert werden sollten.

Katzen können bis zu drei Würfe pro Jahr bringen.

Um daher das Katzenelend herrenloser oder verwildeter Tiere zu begren-zen, ist die Kastration unerläßlich!

Denken Sie bitte auch daran, daß jedes Kätzchen, welches Ihre Katze "produziert", einem anderen Tier im Tierheim oder vom Katzenschutz die Chance auf eine Vermittlung nimmt!

Die Kastration bei Kätzinnen ist problemlos ab dem 4. Monat möglich, unäbhängig davon, ob die Katze schon rollig war oder nicht. Kätzinnen sollten bis spätestens zum 6. Lebensmonat kastriert werden, Kater ca. zwischen dem 6. und 8. Lebesmonat, je nach Jahreszeit und Verhalten.

 

 

Sie benötigen eine Hundeschule:

Doris Leopold führt eine "Hundeschule mit Pfiff" mit einem vielfältigen Angbebot, u. a. Agility. Zum Training werden auch bekannte Trainer eingeladen. Für mehr Informationen:

 

www.hundeleo.de